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Projektgruppensitzungen in unregelmäßigen Abständen seit Angfang 2015

Die vorgeschlagenen Inhalte werden auch Themen der Sitzung sein. Das heißt, neben den Ergebnissen des 1. Plenum 2015 der ViR Nordwest (Erpobungsraum Nordwest) und dem Thema TR-Resiscan wird es auch zu den Vorschlägen im Prozesskontext (Auftragsvergabe/zentrale Vergabestellen sowie Arbeitsgruppenorganisation GPO) einen Input geben.

2016 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit den Themen:
• "Ersetzendes Scannen" im Landkreis Osterholz
• Prozess "Eingliederungshilfe" aus dem Landkreis Heidekreis
• Informationsaustausch zu elektronischen Ein- und Ausgangsprozessen, existierende E-Government-Lösungen werden diskutiert
• Prozesse aus der Prozessübersicht "Bauen, Planen und Straßen" aus dem Landkreis Verden

Bei Interesse melden Sie sich bei

Lars Niemiezcek

ifib: Institut für Informationsmanagement
Am Fallturm 1
28359 Bremen

Interkommunales Geschäftsprozessmanagement Nordwest

So viele Festlegungen wie nötig, so viele Freiräume wie möglich.

Bild: Ein Kind hält sich je eine Zitrone vor die Augen. Text: GPM in der deutschen Verwalltung: auf zwei Augen blind
"Verwaltung und GPM"

Die EU-Dienstleistungsrichtlinie hat in Städten, Kreisen und Gemeinden mehr Aufmerksamkeit auf die Gestaltung von Geschäftsprozessen gelenkt. Besonders bemerkenswert sind die zahlreichen Bemühungen, auf diesem Gebiet die interkommunale Kooperation zu suchen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Es fällt leichter, gemeinsam das erforderliche Know-how für das Management von Geschäftsprozessen aufzubauen.

Neben der Fortführung des Erfahrungsaustauschs werden im ViR-Nordwest Projekt "Interkommunales Geschäftsprozessmanagement Nordwest" drei wesentliche Ziele verfolgt:

• Darstellungen ausgesuchter Geschäftsprozesse werden unter methodischen Gesichtspunkten und hinsichtlich möglicher Verbesserungsmöglichkeiten erörtert.

• Es werden Konventionen zur Gestaltung von Prozessmodellen
getroffen und in einem Modellierungshandbuch dokumentiert, das als Basis für die Weiterarbeit nach Projektende dienen kann.

• Die erarbeiteten Prozessmodelle werden allen im Projekt teilnehmenden Kommunen zur Verfügung gestellt.

Die Erfahrungen der ViR Nordwest zeigen, dass es keiner branchenspezifischen Lösungen bedarf, um kommunale Geschäftsprozesse
zu dokumentieren. Erfolgskritisch dürfte weniger die Wahl der eingesetzten Software als die Balance zwischen den für die Modellerstellung getroffenen Konventionen und den verbleibenden Freiheiten sein.
Es empfiehlt sich daher die Devise: So viele Festlegungen wie nötig, so viele Freiräume wie möglich.

Ende 2012 ist die erste Phase in unserem Projekt „Interkommunales Geschäftsprozessmanagement Nordwest“ zu Ende gegangen. Gegenwärtig planen wir, den Austausch zu methodischen und fachlichen Fragen der Gestaltung von Prozessen in veränderter Form fortzusetzen. Konkret denken wir an Treffen im Abstand von etwa drei oder vier Monaten, auf denen wir uns zu Prozessmodellen aus dem Kreis der Teilnehmer sowie zu weiteren fachlichen Fragen austauschen. Für Organisation und Beratung steht uns das ifib weiterhin zur Verfügung.
Wenn Sie an einem Austausch bzw. an der Mitarbeit interessiert sind, steht Ihnen Herr Niemieczek (niemieczek@ifib.de; Tel.: o421 218 56598) vom ifib gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

ein Thema beim 18. Europäischer Verwaltungskongress in Bremen.http://www.ifib.de/publikationsdateien/2012-IRIS-Wind-GPM-interkommunal.pdf
GESCHÄFTSPROZESSMANAGEMENT ALS GEGEN-STAND INTERKOMMUNALER ZUSAMMENARBEIT

Beim "Forum Strategie und Steuerung" des 18. Europäischen Verwaltungskongresses wurden auch zwei Vorträge aus der Arbeit des AK Interkommunales Geschäftsprozessmanagement Nordwest gehalten:
ein Vortrag von Norbert Zucht, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement und Jens Bertermann, Landkreis Osterholz.
ein Vortrag von Dr. Martin Wind, ifib.