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14 Eckpunkte

beschlossen am 19.Mai 2006 beim Plenum

  1. Die Ziele der Virtuellen Region Nordwest sind sowohl den Fachbereichen und Fachdezernaten als auch den politischen Gremien der Mitglieder in geeigneter Weise zu vermitteln.

  2. Es wird eine Datenbank aufgebaut, in der sämtliche Kooperationen erfasst werden, die zwischen einzelnen Mitgliedern bestehen. Das Internetportal vir-nordwest wird ausgebaut zur Kommunikationsplattform für alle Fachbereiche bzw. Fachdezernate der Mitglieder.

  3. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest unternehmen im Bereich E-Government keine Alleingänge. Sie streben gemeinsame Entwicklungen an, versuchen die Zusammenarbeit darüber hinaus auszuweiten und beziehen andere öffentliche Dienstleister ein.

  4. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest arbeiten an der Optimierung aller Geschäftsprozesse - auch durch die Mittel des E-Government.

  5. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest verfolgen das Lebenslagen-Prinzip (Abwicklung von Lebenslagen unabhängig von Zuständigkeiten aus einer Hand).

  6. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest bieten für ihre Dienstleistungen vielfältige Zugangsmöglichkeiten: persönlich, Telefon (Call-Center?!), Brief, Fax, E-Mail, Internet.

  7. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest bieten alle dafür geeigneten Informationen und Dienstleistungen in den Rathäusern am Wohnort und möglichst auch an anderen Orten, z.B. am Arbeitsort, an, um den Kunden Zeit und Wege zu ersparen, dem Lebenslagen-Prinzip zu entsprechen und den Service auch für Kunden ohne Internet-Zugang zu verbessern.

  8. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest bieten ihre dafür geeigneten Dienstleistungen über das Internet (auch Extranet und Intranet) an, soweit ein Großteil der jeweiligen Kunden (z.B. Unternehmen, Freiberufler/innen, Kommunen, Mitarbeiter/innen) diesen Vertriebsweg voraussichtlich nutzt.

  9. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest wollen technische und wirtschaftliche Hürden für die Nutzer von Online-Anwendungen (z.B. derzeit noch die Digitale Signatur) - zumindest für Privatkunden - möglichst vermeiden.

  10. Bei allen Dienstleistungen sind Medienbrüche (z.B. Ausdruck und Versendung eines am Bildschirm ausgefüllten Formulars, Transaktionen per E-Mail-Text) zu vermeiden.

  11. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest beziehen ihre Kunden in die Entwicklung der E-Government-Strategie ein (z.B. durch Kundenbefragungen).

  12. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest beziehen ihre MitarbeiterInnen und deren Interessenvertretungen in die E-Government-Überlegungen ein, informieren sie, stellen ihnen Beteiligungsmöglichkeiten zur Verfügung, bilden sie fort und entwickeln Anwendungen zu ihrem Nutzen. Sie beachten den Zusammenhang von Innovation und Personalentwicklung.

  13. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest stellen alle E-Government-Entwicklungen unter den Vorbehalt einer positiven Kosten-Nutzen-Relation.

  14. Die Mitglieder der Virtuellen Region Nordwest nutzen die Möglichkeiten des Internet zur Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung an (politischen) Entscheidungsprozessen (E-Democracy).