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Willkommen in der Virtuellen Region Nordwest

Die Virtuelle Region Nordwest (ViR-Nordwest) ist ein interkommunaler Zusammenschluss in Niedersachsen und Bremen.

Über 70 Kommunen (Landkreise, Gemeinden und Städte) arbeiten seit 2005 in einem Netzwerk zusammen, um E-Government Kooperationen miteinander zu entwickeln und zu fördern.

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Aktuelle Nachrichten:

Netzwerk-Treffen 1/2018: Ansätze für agile Arbeitsmethoden in der Verwaltung

Premiere für neues Format erfolgreich

(16.04.2018) Das erste Netzwerk-Treffen der ViR-Nordwest fand am 10. April 2018 beim Landkreis Heidekreis in Bad Fallingbostel statt. Der Erste Kreisrat des Heidekreises, Oliver Schulze, konnte 22 Teilnehmende der ViR-NW-Mitglieder anlässlich der Veranstaltung zum Thema "Ansätze für agile Arbeitsmethoden in der Verwaltung" begrüßen. Neben einem thematischen Einstieg zur Agilität wurde in den Präsentationen auch deutlich, welche Ansätze für agiles Arbeiten in einzelnen Mitgliedsverwaltungen der ViR-Nordwest bereits bestehen. Das neue Veranstaltungsformat ist bei den Teilnehmern/innen gut angenommen worden. Weitere Treffen für diese Jahr sind bereits in der Planung.

Hier (pdf, 334 KB) finden Sie das Programm des Netzwerk-Treffens. Die Präsentationen sind für Mitglieder im Mitgliederbereich verfügbar.

Online-Verfahren Elterngeld, Kindergeld und Geburtsurkunde in der ViR-Nordwest startet

Metropolregion Nordwest bewilligt Projektantrag

Aktuelle Situation bei Geburt eines Kindes

(20.03.2018) Der Vorstand der Metropolregion Nordwest hat kürzlich den Projektantrag zur "Bereitstellung der Leistungen Elterngeld, Kindergeld und Geburtsurkunde als digitales Verfahren in der Virtuellen Region Nordwest" bewilligt. Hintergrund sind die Aktivitäten der Freien Hansestadt Bremen, die Leistungen für Eltern zu vereinfachen. Mit dem inzwischen unter dem Namen "ELFE – Einfach Leistungen für Eltern" laufenden Projekt auf Bundesebene soll eine einheitliche Regelung gefunden werden.

Die Virtuelle Region Nordwest beabsichtigt mit dem Projekt die praktische Umsetzung von Online-Dienstleistungen für Eltern in ihren Mitgliedskommunen. Die gesetzlichen Voraussetzungen dafür werden von der Freien Hansestadt Bremen in Abstimmung mit den kommunalen und staatlichen Trägern der Leistungen bundeseinheitlich erarbeitet. Ziel ist es, die Dienstleistungen Geburtsurkunde, Eltern- und Kindergeld antragslos und online-basiert anzubieten. Berechtigte sollen künftig der für die Bewilligung des Elterngeldes zuständigen Behörde die Einwilligung erteilen, alle erforderlichen Informationen elektronisch zu ermitteln, um dann, ohne weitere Behördenkontakte, die Leistung bereitzustellen. Die notwendige Geburtsurkunde und Einkommensnachweise werden dazu elektronisch beim zuständigen Standesamt, bzw. beim zuständigen Finanzamt eingeholt.

Das Projekt beinhaltet in den ViR-Mitgliedskommunen Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst, Hatten und Oldenburg eine Analyse des Ist-Zustands, die Definition des Soll-Zustands, die technische Machbarkeitsprüfung und die Übertragung auf weitere Kommunen der ViR-Nordwest und - darüber hinaus - der Metropolregion Nordwest.

Insbesondere vor dem langjährigen Erfahrungshintergrund, den die ViR-Nordwest mit ressort- und organisationsübergreifender Zusammenarbeit in interkommunalen E-Government-Projekten erworben hat, möchte sich der Regionalverband aktiv in die Entwicklung und Erprobung eines neuen Verfahrens für Geburtsurkunde sowie Kinder- und Elterngeld einbringen und seine Unterstützung anbieten. Die Virtuelle Region Nordwest möchte dabei eine Vorreiterrolle in der bundesweiten E-Government- und Digitalisierungsentwicklung übernehmen und die Vorteile der neuen Lösung so schnell wie möglich für die BürgerInnen im Nordwesten verfügbar machen. Die in der geplanten Zusammenarbeit entwickelten Umsetzung- und Handlungsempfehlungen können nach Schaffung der gesetzlichen Regelungen von den Kommunen der Metropolregion unmittelbar genutzt werden.

ViR-Nordwest im neuen Erscheinungsbild

Netzwerk präsentiert neues Logo

(07.02.2018) Zum Jahresende 2017 konnten die Arbeiten für ein neues Erscheinungsbild der Virtuellen Region Nordwest abgeschlossen werden. Im Januar 2018 hat dann die Steuerungsgruppe den Beschluss für ein neue Logo des Netzwerks gefasst. Künftig werden alle Veröffentlichungen und Informationen der ViR-Nordwest dieses neue Logo tragen.

Vorschau ViR-NW-Aktivitäten 2018

ViR-Nordwest erweitert Möglichkeiten für die Mitglieder zur Informationsgewinnung und zum Erfahrungsaustausch

(25.01.2018) Für das Jahr 2018 wird die ViR-Nordwest bewährte und neue Aktivitäten zur Verbesserung des Informationsaustauschs, der Kommunikation und der Zusammenarbeit initiieren. Insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung von Verwaltungsaufgaben – teilweise durch Bundes- oder Landes-Regelungen erforderlich – haben ViR-NW-Mitglieder den Wunsch geäußert, über die ViR-Nordwest weitere Informationen zu erhalten. Gewünscht werden u. a. Arbeitsgruppen zu speziellen Themen. Die bereits bestehende AG zur Einführung der E-Rechnung ist dabei ein Beispiel für weitere einmalige oder regelmäßige Arbeitsgruppenformen.

Außerdem sollen über Veranstaltungen weitere Informationen bereitgestellt und das Networking angeregt werden. Dazu wird es in diesem Jahr erstmalig sogenannte Netzwerk-Treffen geben. Die Halbtages-Veranstaltungen finden jeweils bei einem ViR-NW-Mitglied statt und sind in einem überschaubaren Teilnehmerrahmen (ca. 30 bis 40 Teilnehmer/innen) vorgesehen. In Impuls-Vorträgen und Präsentationen wir darin ein spezielles Fach-Thema dargestellt und mit den Teilnehmern/innen diskutiert. Außerdem besteht Gelegenheit zum Informationsaustausch. Ein erstes Netzwerktreffen findet am 10. April 2018 zum Thema „agile Arbeitsmethoden in der Verwaltung“ beim Heidekreis in Bad Fallingbostel. Eine gesonderte Einladung erfolgt in Kürze.

Ein weiteres Netzwerktreffen zum Thema „IT-Sicherheit“ ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant. Außerdem ist eine Studienfahrt nach Dänemark für die Jahresmitte geplant, die Impulse zur Digitalisierung für die ViR-Nordwest-Mitglieder liefern soll. Im Herbst findet dann das jährliche Plenum – in diesem Jahr in Goslar – statt. Dort sollen internationale Aktivitäten der Digitalisierung als kommunale Best Practice-Beispiele vorgestellt werden.

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Entwurf für Bremisches E-Government-Gesetz beschlossen

(30.11.2017) "Für eine serviceorientierte, moderne Verwaltung sind elektronische Kommunikationswege unverzichtbar. Der Senat hat die Digitalisierung der Verwaltung ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt. Mit zahlreichen Projekten wird die Modernisierung der Verwaltungsdienstleistungen vorangetrieben. Dazu gehören unter anderem die Einführung der E-Rechnung, der flächendeckende Einsatz von E-Akten oder Terminvergaben im Netz. Verwaltungsdienstleistungen sollen einfacher, nutzerfreundlicher und effektiver angeboten werden. Für den flächendeckenden Einsatz des so genannten E-Governments bildet der vom Senat beschlossene Entwurf für ein Bremisches E-Government Gesetz den rechtlichen Rahmen", erläutert Bürgermeisterin Karoline Linnert im Anschluss an die heutige Senatssitzung (Dienstag, 28. November 2017). "Der flächendeckende Einsatz elektronischer Abläufe im Verwaltungshandeln ist eine Daueraufgabe. Wir wollen die Digitalisierung beschleunigen und haben dafür im Haushalt 2018/2019 pro Jahr 15 Millionen Euro Verstärkungsmittel eingeplant. Gut investiertes Geld – denn diese Investitionen zahlen sich aus – durch besseren Service und effizientere Arbeitsabläufe."

Zentrale Punkte des Gesetzes sind:

  • Die Verwendung von E-Rechnungsverfahren wird für Unternehmen nach einer Übergangsphase vorgeschrieben werden. Der Grund: Auf Dauer zweigleisig zu fahren, also Papierrechnungen und elektronisch normierte Verfahren parallel anzubieten, führt zu Kostensteigerungen und erhöht den Arbeitsaufwand in der Verwaltung und auch bei den Unternehmen. Mit der Einführung der E-Rechnung soll das Gegenteil erreicht werden – effizientere Arbeitsabläufe bei der Verwaltung und Firmen, die auf beiden Seiten Kosten und Zeit sparen, Portokosten entfallen komplett. In Dänemark und Italien ist die E-Rechnung bereits zwingend vorgeschrieben.

  • Bis zum 1.1.2022 ist die elektronische Akte flächendeckend einzuführen. Bis dahin sollen die schon von der Verwaltung an vielen Stellen begonnenen Projekte zur Umstellung auf elektronische Prozesse zum erfolgreichen Abschluss geführt werden.

  • Die Barrierefreiheit bei allen E-Government-Verfahren soll schrittweise umgesetzt werden. Nicht alle zurzeit verwendete Software ist komplett barrierefrei. Das Ziel der Barrierefreiheit ist bei der Planung, Entwicklung, Ausschreibung und Beschaffung zu berücksichtigen. Der Senat ist verpflichtet, jährlich einen Bericht über die erzielten Fortschritte vorzulegen. Damit geht das Bremer Gesetz über das Bundesgesetz hinaus.

  • Alle Behörden müssen zusätzlich zu den schon bekannten elektronischen Kommunikationswegen, eine verschlüsselte Kommunikationsmöglichkeit anbieten. Damit können Bremerinnen und Bremen sicher sein, dass ihre Kommunikation mit den Behörden vollständig vertraulich sein wird. Die Senatorin für Finanzen plant, dafür möglichst viele verschiedene Standards zu unterstützen, wie u.a. PGP, das in der Computerszene weit verbreitet ist, oder das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach, das vor allem von Anwälten und Notaren genutzt wird.

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Rückblick Plenum 2017

Aktuelle Themen der Digitalisierung im Fokus

(06.11.2017) Unter dem Titelthema „Verwaltung 4.0 – Aufbruch in eine bessere Welt?“ fand am 25. und 26. Oktober 2017 das diesjährige Plenum der Virtuellen Region Nordwest (ViR-Nordwest) in der Seestadt Bremerhaven statt. Rund 100 Teilnehmer/innen von Kommunen und IT-Dienstleistern informierten sich über die Themen „E-Rechnung“, „E-Akte“ und „Digitalisierungsprogramm“. Eine interessanten Einstieg in das zweitägige Plenum lieferten Daniel Becker und Ralf Franz von der bremenports GmbH & Co. KG. In seinem Impulsvortrag präsentierte Becker, mit welcher Strategie die Hafen- und Logistik-Gesellschaft die Digitalisierung umsetzt, um im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen die Infrastruktur der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven verwalten zu können. Welche Aufgaben in der Hand von bremenports liegen, zeigte auch die anschließende Bus-Tour durch die Bremerhavener Hafenanlagen, die u. a. Dreh- und Angelpunkt für den Schiff-Fracht-Verkehr mit den Vereinigten Staaten sind. Das Netzwerken stand dann bei der Abend-Veranstaltung in der Kult-Location „Die letzte Kneipe vor New York“ im Mittelpunkt.

Am zweiten Tag ging es zunächst um das Thema E-Rechnung. Torsten Brummer von der Stadt Oldenburg und Dr. Jan Thiele von der Freien Hansestadt Bremen präsentierten Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Umsetzung der E-Rechnung in einer Kommune und über die Notwendigkeiten einer Standardisierung unter dem Stichwort „XRechnung“. Über den Fortgang der Umsetzung in Niedersachsen von Seiten der Landesregierung informierte anschließend Dr. Martin Hube (Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport). Alle drei Referenten sind auch Mitglieder der „Projekt-Gruppe E-Rechnung“ der ViR-Nordwest, die sich regelmäßig austauscht.

Im zweiten Themenblock des Plenums stand die E-Akte im Fokus. Einen Projektbericht zur Digitalisierung der allgemeinen Schriftgutverwaltung lieferten Uwe Böye und Oliver Abel von der Stadt Bremerhaven. Ebenfalls praxisnah berichtete Stefanie Oppermann (Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen) über die Bremer Erfahrungen im Umsetzungsprozess „E-Akte“ und zeigte auch auf, welche „Fallstricke“ Verwaltungen bei der Einführung der E-Akte vermeiden sollten. Ergänzt wurde der Themenblock von der Darstellung der Organisation von Scan-Prozessen für den Posteingang bei der Stadt Osnabrück, den Hauke Hartmann informativ und unterhaltsam den Teilnehmern/innen nahe brachte.

Im letzten Themenblock "Digitalisierungsprogramm“ wurde bundesweite Entwicklung in Sachen E-Government und Digitalisierung beleuchtet. Jörg Bräutigam vom Bundesministerium des Innern erläuterte die Realisierung des Portalverbundes und Aufbau der Authentifizierung für Bürger und Unternehmen. Dass dieses Thema noch in den Anfängen steckt und vor allem im kommunalen Umfeld sehr kritisch gesehen wird, wurde schnell deutlich. Ob und wie ein Portalverbund möglich ist, hängt auch stark von einer gemeinsamen Vorgehensweise und der Konsensfähigkeit von Bund, Ländern und den Kommunen ab. Das wurde auch im Vortrag von Dr. Martin Hagen von der Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen deutlich. Einen vorbildlichen Weg ist nach Meinung von Dr. Hagen Dänemark gegangen. Die Skandinavier haben für den gesamten öffentlichen Sektor einen Portalzugang für Bürger und ein Portal für Unternehmen. Lediglich für das Gesundheitswesen wurde ein drittes Portal eingerichtet. Auf der Basis seiner aktuellen Erfahrungen im Projekt „E-Geburt“ erläuterte Dr. Hagen, dass die Verwaltung in Deutschland viel stärker auf den Bedarf der Bürger und Unternehmen eingehen muss, um die einen Nutzen und Mehrwert für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung zu erzielen

Im letzten Vortrag des Tages informierte Renate Mitterhuber, Leiterin der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates über die Arbeit des föderalen Gremiums und die Auswirkungen des Online-Zugangsgesetzes. Allein schon einen Konsens zwischen Bund und Ländern zu finden, ist auch für den IT-Planungsrat ein schwieriges Ziel, aber auch elementare Voraussetzung für E-Government und die Digitalisierung der Verwaltung.

Die Abschlussdiskussion unter der Fragestellung „Welcher Weg führt in eine bessere Welt?“ konnte dann auch nur bedingt Antworten liefern. Die Ausgangslage ist klar, was jetzt kommen muss, sind der Wille und die Initiative zur Gestaltung einer virtuellen Verwaltung. Alle Teilnehmer/innen waren sich einig, dass die Verwaltung vor großen Herausforderungen, aber auch Chancen steht.

Die Präsentationen der Veranstaltung stehen im Mitglieder-Bereich der ViR-Nordwest zum Download zur Verfügung.

Plenum 2017 Bilder

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Deutscher Landkreistag: Handreichung zur Einführung der E-Akte

Deutscher Landkreistag: Handreichung zur Einführung der E-Akte in der Kreisverwaltung

(17.08.2017) Der Deutsche Landkreistag hat eine Handreichung zur Einführung der E-Akte in der Kreisverwaltung veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung gibt die Broschüre konkrete Hinweise. Dabei werden auch Fragestellungen des ersetzenden Scannens von Dokumenten, der Archivierung sowie der Authentifizierung angesprochen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei der Planung, Einrichtung und Umsetzung entsprechender Dokumentenmanagementsysteme und elektronischer Akten. Die Handreichung greift dabei gute Praxiserfahrungen auf und gibt sinnvolle Hinweise von Praktikern für Praktiker – nicht nur in Kreisverwaltungen.

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Neuer Leitfaden "IT-Personal für die öffentliche Verwaltung gewinnen, binden und entwickeln"

(20.07.2017) Im Rahmen der Digitalisierung besteht bei der Suche nach IT-Personal ein unmittelbarer Wettbewerb mit der Privatwirtschaft. Offene Stellen im öffentlichen Sektor können häufig nur schwer oder gar nicht besetzt werden. Gefragt sind Handlungsmöglichkeiten, die zum Teil bereits zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Unterstützung und Hilfestellung kann der kürzlich erschienene Leitfaden "IT-Personal für die öffentliche Verwaltung gewinnen, binden und entwickeln" des IT-Planungsrates bieten. Er zeigt, wie Verwaltungen Leitungsvorlagen erarbeiten oder Maßnahmen konzipieren, umsetzen oder begleiten können. Der Leitfaden bietet auch Praxisbeispielen aus der öffentlichen Verwaltung, die zur Übernahme und Weiterentwicklung anregen sollen. Weitere Informationen und den Leitfaden als Download

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Freie Hansestadt Bremen: Handlungshilfe zum Schriftverkehr der Verwaltung

Handlungshilfe „Wie geht Schriftverkehr in der bremischen Verwaltung?“

(10.07.2017) Briefe und E-Mails sind die Visitenkarten der Verwaltung und Grundlage für eine funktionierende Kommunikation. Patricia Grashoff und Marion Hermann von der Verwaltungsschule der Freien Hansestadt Bremen haben eine Handlungshilfe mit dem Titel „Wie geht Schriftverkehr in der bremischen Verwaltung?“ erstellt. Das lesenswerte Handbuch gibt Hilfestellung und Orientierung beim Verfassen von internem und externem Schriftverkehr. Zu bestellen ist die Veröffentlichung unter office@verwaltungsschule.bremen.de

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Stadt Oldenburg: Modellkommune für Open Government

Oldenburger Rathaus (Quelle: Stadt Oldenburg)
Oldenburger Rathaus (Quelle: Stadt Oldenburg)

(23.05.2017) Zu Beginn dieses Jahr hat das Bundesministerium des Innern gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden „Deutscher Städtetag“, „Deutscher Landkreistag“ und „Deutscher Städte- und Gemeindebund“ das Pilotprojekt „Modellkommune Open Government“ gestartet. Damit verbunden war ein Aufruf an deutsche Kommunen, sich mit Aktivitäten im Bereich Open Government als mögliche Modellkommunen des Projekts zu bewerben.

Kürzlich hat eine sechsköpfige Jury aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Zivilgesellschaft und des Bundesinnenministeriums die insgesamt 26 eingegangenen Bewerbungen gesichtet und neun Modellkommunen daraus benannt. Zu den ausgewählten Kommunen gehört die Stadt Oldenburg als Mitglied der ViR Nordwest. Außerdem wurden die Städte und Gemeinden Köln, Bonn, Moers, Oldenburg, Merzenich, Tengen, Brandis und die Landkreise Saalekreis und Marburg-Biedenkopf von der Jury ausgewäht.

Die ausgewählten Kommunen sollen exemplarisch aufzeigen wie Open Government auf kommunaler Ebene etabliert werden kann, Angebote von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden und Open Government-Aktivitäten innovativ für das Gemeinwesen und wirtschaftlich für die Kommunen sein können. Open Government soll zu einer neuen Verwaltungskultur beitragen, die durch Transparenz des Verwaltungshandeln, Beteiligung und Partizipation, Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und Nutzung moderner Informationstechnologie geprägt ist.

Die Modellkommunen werden für die Dauer von zwei Jahren bei der Konzeptentwicklung und der Umsetzung von Open-Government-Maßnahmen mit jeweils 50.000 Euro unterstützt. Da Open Government bisher eher eine untergeordnete Rolle spielt, soll das Pilotprojekt „Modellkommune Open Government“ vor allem auch eine Art Initial-Charakter für andere Kommunen entwickeln.

Weitere Informationen über den Projektverlauf werden dann unter www.verwaltung-innovativ.de veröffentlicht.

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Mehr Informationen zum Netzwerk ViR-Nordwest finden Sie unter dem Menüpunkt Philosophie.
Ein Liste der teilnehmenden Kommunen finden Sie im Netzwerkmitglieder Menüpunkt Netzwerkmitglieder.
Unsere Ziele:

  • Einheitliche (kompatible) technische Standards für eine regionale Vernetzung von E-Government Anwendungen.
  • Vermeidung mehrfach anfallender Entwicklungskosten.
  • Weitergabe von Know-how auf kurzen Wegen.
  • Gemeinsame Projektentwicklung.
  • Gegenseitige Beratung bei Projektrealisierungen.

Rathäuser und Kreishäuser in der ViR-Nordwest