Sie sind hier:
  • Startseite

Aktuelles aus der ViR-Nordwest

Pilotprojekt „Interoperabler Messenger“

Übergreifender Austausch von Informationen verschiedener Messenger-Dienste

(08.08.2022) Das Projekt GAIA-X wurde 2019 gestartet und fokussiert den Aufbau einer europäischen Dateninfrastruktur und die Verknüpfung von Datenräumen (data spaces). Aufgebaut wird ein (vorwiegend) open-source-basiertes Daten-Ökosystem, das den souveränen Datenaustausch auf der Grundlage von Vertrauen zwischen allen beteiligten Akteuren fördert. Daten können zur Verfügung gestellt, gesammelt und geteilt werden, wobei die Anbieter immer im Besitz ihrer Daten bleiben und stets die Hoheit darüber behalten. Es entsteht keine Cloud, sondern ein föderiertes System, das Anbieter und Nutzer von Cloud-Diensten miteinander verbindet.
Im Rahmen von GAIA-X ist das nationale Projekt „POSSIBLE“ (Phoenix open software stack for interoperable engagement in dataspaces) initiiert worden. Es wird vom Bundeswirtschaftsministerium mit Mitteln aus dem GAIA-X-Förderwettbewerb unterstützt. Getragen wird POSSIBLE von einem Konsortium, bestehend aus Bechtle (Konsortialführer), Univention, Ionos, Fraunhofer Fokus, IMC Scheer und Dataport. Bei POSSIBLE werden die Services von Gaia-X praktisch erprobt. Es sollen innovative und nutzerfreundliche Lösungen entstehen und gezeigt werden, wie Datenräume leicht für Anwender erschlossen werden können und wie ein souveräner Umgang mit Daten möglich ist. Dazu werden cloudbasierte Dienste von Phoenix wie persönliches Informationsmanagement, Chat- und
Videokonferenzdienste und ein Identitätsmanagement verwendet. Das Ganze geschieht exemplarisch anhand von praktischen Fällen aus den Bereichen Verwaltung, Bildung und Wirtschaft.
Im Use Case „New Work in Verwaltung“ werden Piloten in den Themenfeldern interkommunale Zusammenarbeit, Mobiles Arbeiten und Colaboration sowie medienbruchfreie Zusammenarbeit mit Anwendern umgesetzt. Hier soll auch die Idee umsetzt werden, die vor zwei Jahren in der ViR-Nordwest unter dem Stichwort „Interoperabler Messenger“ diskutiert wurde. Es geht dabei um die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Messenger-Diensten Nachrichten austauschen zu können. Zusammen mit ITEBO möchte Dataport die Kommunikation mittels Messenger zwischen und innerhalb von Kommunen und
Behörden verbessern. Die Herausforderung ist, dass sich viele Kommunen nach eigenen Bedürfnissen für verschiedene Messengerlösungen (z. B. Rocket, Signal, Stashcat …) entschieden haben, diese jedoch untereinander nicht kompatibel sind. Mit einer entsprechenden Technologie, die auf dem Matrix-Protokoll basiert, sollen die verschiedenen Messenger-Anwendungen nun verbunden werden, so dass Nachrichten übergreifend ausgetauscht werden können.
Für diese Entwicklung werden aktuell interessierte Kommunen der Virtuellen Region Nordwest gesucht, die einen oder mehrere Messenger in ihrer Verwaltung nutzen. Mit den teilnehmenden Kommunen werden dann in einem gemeinsamen Workshop die Anforderungen und Nutzungsszenarien erarbeitet. Anschließend werden ITEBO und Dataport einen Piloten entwickeln, den die Teilnehmer-Kommunen testen sollen. Nach dem Test wird in einem Workshop ein Zwischenfazit gezogen und es werden ggf. Erweiterungen und Verbesserungen eingearbeitet. Zum Schluss wird der Pilot evaluiert, wobei der Aufwand für die Teilnehmer aus den Verwaltungen möglichst minimiert werden wird. Interessierte Mitgliedskommunen, die sich beteiligen möchten oder noch Fragen haben, können sich bei der Geschäftsstelle
der ViR-Nordwest melden.

Stärkung der Cybersicherheit der Verwaltungen in Niedersachsen

Innenministerium unterstützt Kommunen mit Cybersicherheitsanalysen

Bild: Nds. Ministerium für Inneres und Sport

(11.07.2022) Erfolgreiche Cyber-Angriffe können für Privatpersonen, Unternehmen, Energieversorger oder auch Verwaltungen fatale Folgen haben. Sowohl im Bereich der Cyber-Kriminalität als auch in den Bereichen Cyber-Spionage und -Sabotage entwickeln die Angreifenden ständig neue Methoden. Die stetig steigenden Sicherheitsanforderungen stellen auch die öffentliche Verwaltung in Niedersachsen vor Herausforderungen. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport unterstützt darum die Kommunen in Niedersachsen mit einem einmaligen Budget von 1 Mio. Euro für die Durchführung einer Cybersicherheitsanalyse ihrer Systeme. Dieses Angebot erfolgt in Zusammenarbeit mit den Kommunalen Spitzenverbänden in Niedersachsen. Interessierte Kommunen können mit Hilfe der Cybersicherheitsanalyse ermitteln lassen, ob die bereits getroffenen Schutzmaßnahmen einen ausreichenden Schutz gegen Cyberangriffe gewährleisten.
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagte dazu: „Die öffentlichen Verwaltungen müssen sich in besonderem Maße vor den Bedrohungen aus dem Cyberraum schützen. Denn Menschen vertrauen auf die Arbeitsfähigkeit der Verwaltungen und sind auch darauf angewiesen, das gilt noch einmal mehr in Krisenzeiten. Land und Kommunen arbeiten darum beim Schutz vor Cyber-Angriffen intensiv zusammen. Das Ziel der vom Innenministerium finanzierten Cybersicherheitsanalysen ist eine weitere deutliche Reduzierung von Risiken für das Landesdatennetz, an das viele Kommunen direkt angeschlossen sind, und somit auch für die Netze der öffentlichen Verwaltungen in Niedersachsen. Zudem kann die Analyse den teilnehmenden Kommunen Aufschlüsse darüber geben, in welchen Bereichen bereits ein guter Schutz der eigenen IT-Systeme besteht und wo durch ergänzende Maßnahmen die bestehenden Schutzmechanismen noch optimiert werden können.“
Die digitalen Verwaltungsverfahren müssen besonders intensiv vor Angriffen und digitalem Diebstahl geschützt werden, denn hier werden über die jeweiligen Verwaltungsebenen und -netze hinweg relevante Daten ausgetauscht. Bei der Ausgestaltung der Informationsverarbeitung müssen die damit einhergehenden Risiken deshalb stets im Blick gehalten und neu bewertet werden. Dies gilt in besonderem Maße für das Landesdatennetz, an das viele Kommunen direkt angeschlossen sind.

Online-Serviceportal des Landkreises Goslar wächst

Nutzung entwickeln sich positiv

(08.06.2022) Mit zwölf verfügbaren Dienstleistungen ist das Online-Serviceportal des Landkreises Goslar am 25. April an den Start gegangen. Rund einen Monat später sind die Dienstleistungen nicht nur auf 16 angewachsen, sondern das Angebot wird auch bereits recht rege genutzt. Das belegen erste Auswertungen der Zugriffszahlen. Demnach wurden bislang über 2.100 Seitenansichten vorgenommen und 226 Bürgerinnen und Bürger haben sich freiwillig registriert, wenngleich die angebotenen Online-Services bislang ohne vorherige Anmeldung nutzbar sind. Zu den online verfügbaren Dienstleistungen hinzugekommen sind die Beantragung von BAföG und Elterngeld sowie die Registrierung von Vertriebenen und die Meldung von Wohnungsangeboten.
Goslars Landrat Dr. Alexander Saipa ist zuversichtlich, dass die Inanspruchnahme des Serviceportals mit wachsender Anzahl der nutzbaren Dienstleistungen kontinuierlich steigen wird. „Ich finde es durchaus bemerkenswert, dass seit Inbetriebnahme bereits 80 Infektionsschutzbelehrungen durchgeführt wurden. Vor Einführung der digitalen Option wurden diese aufwendig in Präsenz durchgeführt“, so der Chef der Goslarer Kreisverwaltung.
Reinhard Klöß, beim Landkreis zuständig für das Thema „Digitalisierung“, berichtet, dass sich bereits jetzt 19 weitere Online-Services in der Entwicklung befinden. Darunter verschiedene Gewerbeleistungen, Hilfe zur Pflege, Landesblindengeld und das Wohngeld.
Durch den Portalverbund, der Landkreis betreibt sein Online-Serviceportal gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, stehen den Bürgerinnen und Bürgern inzwischen übrigens 65 verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung. Das gilt bislang jedoch nur für Einwohnerinnen und Einwohner der Städte Goslar und Bad Harzburg, da diese ihre digitalen Services bereits freigeschaltet haben. Seit Montag dieser Woche ist das Online-Serviceportal auch mit dem Servicekonto des Landes Niedersachsen verbunden. Wie Kundenkonten zahlreicher Internetangebote, bietet das Servicekonto Niedersachsen Zugang zum Online-Service der Verwaltung in Niedersachsen. Darüber hinaus kann es auch für Services des Bundes und der anderen Bundesländer verwendet werden, es ist kein weiteres Konto nötig. Hier der direkte Link zum Serviceportal Landkreis Goslar.

Verwaltung am Kipp-Punkt: Arbeit - Klima - Digitalisierung

26. Europäischer Verwaltungskongress am 2. und 3. Juni 2022

(05.05.2022) Die Pandemie, der Klimawandel und die Digitalisierung verändern die Lebens- und Arbeitswelten in erheblichem Maße. Gerade die Digitalisierung, kann ein bedeutsamer Beitrag auch zur Rettung des Klimas sein, wenn die Konsequenzen aus der Schwachstellenanalyse der Pandemie erkannt und umgesetzt werden. Es bedarf jetzt einer Weichenstellung. Der 26. Europäische Verwaltungskongress am 2. und 3. Juni 2022 in Bremen setzt sich mit der Frage auseinander, wie Verwaltung zu einem Treiber für Lösungen wird. Wie kann öffentliche Verwaltung in den Zukunftsthemen Arbeit, Digitalisierung und Klima handlungsfähiger, schneller und entschlossener werden, um unerwünschte bis gefährliche Entwicklungen zu verhindern? Der Kongress will in zahlreichen Vorträgen Antworten auf diese Fragestellung geben. Das ausführliche Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie in dieser Einladung zum 26. Europäischen Verwaltungskongress 2022 (pdf, 581.6 KB).

Podcast: "Prozessmanagement in der Verwaltungspraxis"

mit den Prozessexpert_innen Julia Schneider und Dr. Mauricio Reichenbachs

(29.03.2022) Aktuell ist der neue Podcast der Virtuellen Region Nordwest erschienen. Diesmal steht das Thema "Prozessmanagement in der Verwaltungspraxis" im Mittelpunkt. Gesprächspartner_in sind Julia Schneider, Senator für Finanzen Bremen, Kompetenzstelle Prozessmanagement, und Dr. Mauricio Reichenbachs, Leiter des Bereichs Digitale Verwaltung und E-Government in der ifib consult/ifib: Institut für Informationsmanagement Bremen mit den Schwerpunkten Prozessoptimierung und Digitalisierungsprojekte. Beide haben im letzten Jahr die AG Prozessmanagement der Virtuellen Region Nordwest geleitet und berichten über Ihre Erfahrungen aus der täglichen Prozessmanagement-Praxis, über Hürden für Prozessoptimierung, über Voraussetzungen für die Prozessoptimierung und über den Zusammenhang von Prozessmanagement und Digitalisierung.

Hier der Podcast der Virtuellen Region Nordwest:
ViR-Nordwest Podcast No 2
(Link zu SoundCloud) Anklicken und reinhören!

Informations- und Vernetzungsplattform „Kommunity“

Niedersachsen mit sozialem Netzwerk für Kommunen in der Digitalisierung

(25.01.22) Das Land Niedersachsen hat zum Ende des Jahres 2021 die Austausch-, Informations- und Serviceplattform „Kommunity“ live geschaltet. Mit der Plattform steht den niedersächsischen Kommunen nun ein neues Werkzeug zur Verfügung, mit dem sie sich untereinander über die Digitalisierung ihrer Verwaltungen austauschen können.

Der IT-Bevollmächtigte des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport (CIO), Dr. Horst Baier, sagte dazu: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes ist eine Gemeinschaftsaufgabe des Landes Niedersachsen, der Kommunen und der IT-Dienstleister von Land und Kommunen. Wir wollen gemeinsam erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger, genauso wie die Unternehmen, möglichst schnell und servicegerecht mit den Verwaltungen kommunizieren und ihre Verwaltungsdienstleistungen beantragen können. Schnell, unkompliziert und serviceorientiert! Diese enorme Herausforderung können wir nur gemeinsam meistern. Über eine verbesserte Kommunikation und die Bereitstellung von Informationen unterstützen wir alle Kommunen dabei, die komplexe Aufgabe der Digitalisierung zu bewältigen. „Kommunity“ soll dabei mit zahlreichen Funktionen den Teamgeist und die Kooperation unter den rund 440 niedersächsischen Kommunen stärken. Es handelt sich bei „Kommunity“ also um so etwas wie ein soziales Netzwerk für Behörden, auf dem diese sich über ihre Fortschritte und ‚Best Practice‘- Beispiele austauschen und voneinander lernen können. Hier wird Wissen verknüpft, hier werden Erfahrungen ausgetauscht und letztendlich können über den gemeinsamen Austausch auf „Kommunity“ auch Fehler vermieden werden.“

Die Kommunen können auf „Kommunity“ sehen, wer aktuell an welchen digitalen Diensten arbeitet, sich dadurch gezielt untereinander vernetzen und gegenseitig unterstützen. Eingerichtete Diskussionsforen ermöglichen den Wissenstransfer und das gemeinsame Lösen von Herausforderungen mit Kolleginnen und Kollegen. Mit Service-Angeboten wie dem „Starterguide“ werden alle notwendigen Schritte zur Vorbereitung der Digitalisierung von Serviceleistungen beschrieben und mit Informationen hinterlegt. Erstmalig stellt das Land auf dieser Plattform den Entwicklungsstand der einzelnen, benötigten Onlinedienste dar. Zudem wird ebenfalls angegeben, wann diese voraussichtlich in den Kommunen eingesetzt werden können.

Digitalisierung beinhaltet einen Kulturwandel

Plenum fand auch in diesem Jahr virtuell statt

(16.12.21) Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das Plenum der Virtuellen Region Nordwest auch in diesem Jahr als Video-Konferenz stattfinden. Unter dem Titel „Digitale Verwaltung – Föderal modernisiert, lokal ausgestaltet – Verwaltung zwischen zuverlässiger Infrastruktur, flexiblem Arbeiten und digitaler Leistungserbringung“ standen vor allem Themen auf dem Programm, die neben der IT-technischen OZG-Umsetzung weitere Voraussetzungen für die Digitalisierung sind. Dr. Martin Hagen (Staatsrat beim Senator für Finanzen Bremen und CIO der Freien Hansestadt Bremen) machte in seinem Impulsvortrag deutlich, dass Veränderungen durch die Digitalisierung alle Bereiche öffentlicher Verwaltungen maßgeblich betreffen und insgesamt zu einer Kulturveränderung führen werden. Er zeigte sich optimistisch, dass neue Impulse für die Digitalisierung der Verwaltung durch den stattgefundenen Regierungswechsel zu erwarten sind. Gleichzeitig appellierte er daran, dass notwendige Veränderungen nur im Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen möglich sind. Das Thema „Kulturveränderung“ zog sich wie ein roter Faden durch die weiteren Präsentationen: Mit der Änderung der Verwaltungskultur (Referentin: Dr. Karoline Busse, NSI Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V./HSVN Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen), dem Prozessmanagement (Melanie Albers, Kompetenzstelle Prozessmanagement, Senator für Finanzen Bremen und Dr. Mauricio Reichenbachs, ifib) und der Qualifizierung der Beschäftigten (Christine Schröder, Qualifica Digitalis) wurden Querschnittsbereiche der Verwaltung angesprochen, die in unmittelbaren Zusammenhang mit der Digitalisierung stehen. Das wurde auch in den Vorträgen aus der kommunalen Praxis deutlich, die die Projekt-Steuerung (Sylke Lübben und Sebastian Schmidt, Landkreis Friesland) und die Nutzenorientierung (Sven Tunnat, Landkreis Osterholz) in zwei Landkreisverwaltungen darstellten. Im Abschlussvortrag erläuterte Tobias Fänger von der Stadt Osnabrück, dass ein digitaler Kulturwandel vor allem bedeute, die Komfortzone zu verlassen und sich auf Neues einzulassen. Insgesamt bot das Plenum wieder zahlreiche Impulse für die OZG-Umsetzung.

Masterstudiengang „Öffentliches Digitalisierungsmanagement“

Angebot der HSVN - Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen

(15.12.21) Die HSVN - Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen bietet im kommenden Jahr einen Masterstudiengang „Öffentliches Digitalisierungsmanagement“ als weiterbildender, berufsbegleitender Fernstudiengang mit Präsenzphasen an. Ziel des Masterstudiums ist es, die Absolvent:innen für Führungsfunktionen mit Digitalisierungsschwerpunkt in der öffentlichen Verwaltung und in öffentlichen Unternehmen zu qualifizieren. Die insgesamt 14 Pflicht- und 5 Wahlpflichtmodule behandeln Themen aus den Gebieten der öffentlichen BWL sowie soziotechnische und rechtswissenschaftliche Inhalte. Das Weiterbildungsangebot ist als Bildungsurlaub anerkannt. Den Flyer zum Masterstudium können Sie hier (pdf, 701.3 KB) herunterladen.
Weitere Informationen zum Bildungsangebot erhalten Sie bei der HSVN, Prof. Dr. Isabell Peters, Tel.: 0511 1609-0, E-Mail: masterstudiengang@nsi-hsvn.de.

Digital und bürgernah

Landkreise Rotenburg/Wümme und Osterholz arbeiten an der Digitalisierung

(16.08.21) Auch wenn die Verwaltungsdigitalisierung insgesamt nur schleppend vorankommt, Städte, Gemeinden und Landkreise in der ViR-Nordwest arbeiten intensiv an der Digitalisierung. Das macht ein aktueller Bericht im Lokalmedium Osterholzer Anzeiger deutlich. Das Ergebnis vorweg: Die Landkreise Rotenburg/Wümme und Osterholz arbeiten intensiv an der Digitalisierung und stellen sich für die digitale Welt auf. Der Osterholzer Anzeiger fragte in beiden Landkreisverwaltungen nach: Wie läuft die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes in den lokalen Behörden? Unter dem Titel „Verwaltung ohne Aktenberge“ findet man eine Zwischenbilanz der beiden ViR-Nordwest-Mitglieder. Den Bericht finden Sie hier.

Weiterbildung zur IT-Organisatorin/zum IT-Organisator

Angebot der Hochschule Osnabrück

(20.07.2021) Die Hochschule Osnabrück unterstützt Verwaltungen im Bereich der Digitalisierung durch Fortbildungen und führt ab September 2021 ein weiteres Mal den Kompaktkurs zur IT-Organisation durch. Der insgesamt 18-tägige Kompaktkurs dient dem Aufbau grundlegender Kompetenzen einer IT-Organisatorin/eines IT-Organisators in der öffentlichen Verwaltung, um das Potenzial der Digitalisierung optimal ausschöpfen zu können. Anmeldeschluss ist der 22.9.2021. Weitere Infos zur Fortbildung finden Sie im Info-Flyer Kompaktkurs zur IT-Organisation (pdf, 1.8 MB) hier!

Kommunaler Verwaltungsarbeitsplatz im Wandel – modern, bürgernah und sicher!

Netzwerk-Treffen thematisierte Veränderungen in der Verwaltungsarbeit

(03.05.2021) Das erste Netzwerk-Treffen der ViR-Nordwest in diesem Jahr richtete den Blick in die Zukunft. Unter dem Titel „Kommunaler Verwaltungsarbeitsplatz im Wandel – modern, bürgernah und sicher!“ machte die hohe Zahl an Anmeldungen deutlich, wie groß das Interesse an Zukunftsperspektiven ist. Prof. Dr. Isabell Peters vom NSI | Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V. zeichnete in ihrem Vortrag ein Bild der Verwaltung im Jahr 2050. Danach arbeitet die Verwaltung nicht mehr hierarchisch und ausschließlich fachlich bzw. territorial, sondern lösungs- und prozessorientiert sowie stärker – auch horizontal – vernetzt. Um den Wandel hin zu einer neuen Verwaltungsarbeit bereits jetzt einzuleiten, sind nach Aussage von Prof. Dr. Peters vier Initiativen notwendig:
Verwaltung muss für sich definieren, warum sie für die Gesellschaft weiterhin unverzichtbar ist.

  • Interne Prozesse müssen insgesamt und in der Fläche analysiert und digitalisiert werden.
  • Verwaltungsabläufe/Workflows sollen/dürfen komplett neu gedacht werden.
  • Es muss Raum für Experimente in der Verwaltungsarbeit geschaffen werden.

Das anschließende Expertinnen-Gespräch mit Karoline Busse vom NSI | Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V. und Daniela Berger, Leiterin des Digitalisierungsbüro beim Senator für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen ging dann noch auf einzelne Elemente einer Verwaltung in einem Wandlungsprozess ein. Insbesondere Themen wie der Nutzen für Beschäftigte, Bürger:innen und Unternehmen, Akzeptanz der Leistungsangebote, Datenschutz und -Souveränität, Zentralisierung der Daten, Ergonomie und die Nachwuchsgewinnung wurden von den Gesprächspartnerinnen angesprochen.
Zum Netzwerk-Treffen wurde der erste Podcast der Virtuellen Region Nordwest mit Prof. Dr. Isabell Peters vom Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NSI) erstellt. Den Podcast können Sie im folgenden Beitrag abrufen!

Podcast zum Netzwerk-Treffen "Kommunaler Verwaltungsarbeitsplatz im Wandel ..."

(01.04.2021) Anlässlich des nächsten Netzwerk-Treffens der Virtuellen Region Nordwest haben wir mit Prof. Dr. Isabell Peters vom Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NSI) und der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) unseren ersten Podcast erstellt. Das Netzwerk-Treffen steht unter dem Thema "Kommunaler Verwaltungsarbeitsplatz im Wandel – modern, bürgernah und sicher!". Im Netzwerk-Treffen geht es inhaltlich um mögliche Veränderungsszenarien für die (kommunale) Verwaltung. Prof. Dr. Peters wird beim Netzwerk-Treffen in einem Impulsvortrag ein Zukunftsbild der Verwaltung skizzieren. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Rubrik "Termine".

Hier der erste Podcast der Virtuellen Region Nordwest. Anklicken und reinhören!

Erstes virtuelles Plenum erfolgreich durchgeführt

Behörden in der OZG-Umsetzung – zwischen ´Einer für alle` oder doch ´do it yourself`

(07.12.2020) „Behörden in der OZG-Umsetzung – zwischen ´Einer für alle` oder doch ´do it yourself`“ lautete der Titel des diesjährigen Plenums der Virtuellen Region Nordwest, das erstmals als interaktive Video-Konferenz durchgeführt wurde. Das Plenum lieferte aktuelle Informationen zur Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes (OZG). Neben Fach- und Impulsbeiträgen aus den Kommunen, den Ländern Bremen und Niedersachsen und vom Bund wurden auch Workshops mit den Schwerpunkt-Themen "Online/Front-End-Anwendungen", "Querschnittsfunktionen", "Fachverfahrensintegrationen" und "Optimierung der Verwaltungsprozesse" angeboten.
67 Anmeldungen konnte die ViR-Nordwest am 3. Dezember 2020 online begrüßen. Die Teilnehmenden machten in alle Workshops deutlich, dass es noch erheblichen Informationsbedarf für die Umsetzung des OZG gibt. Insgesamt sind eine intensivere Kommunikation und die Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen wesentliche Handlungsfelder. Auch im Bereich der Prozessoptimierung sind erheblich Anstrengungen erforderlich, um die Umsetzung bis zum Jahr 2022 zu gewährleisten. Die Ergebnisse des ersten virtuellen Plenums der ViR-Nordwest werden nun unmittelbar in die Arbeit des Netzwerks einfließen. Präsentationen und Informationen des Plenums stehen den Teilnehmenden über diesen Link Präsentationen und Informationen Plenum 2020 (Zugangspasswort erforderlich) zur Verfügung.

Wechsel an der Spitze der ViR-Nordwest

(19.08.2020) Personelle Veränderungen in der ViR-Nordwest: Anfang August wechselte Dr. Martin Hagen (s.u. Foto mit Henning Lühr) vom Amt des Abteilungsleiters Zentrales IT-Management, Digitalisierung öffentlicher Dienste in das Amt des Staatsrates beim Senator für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen. Er folgt damit dem bisherigen Finanzstaatsrat Henning Lühr, der nach 53 Jahren aus dem öffentlichen Dienst ausscheidet und in den Ruhestand verabschiedet wurde. Henning Lühr gehört zu den Initiatoren und Gründern der ViR-Nordwest und hat großen Anteil daran, dass das Netzwerk in der jetzigen Form besteht und arbeiten kann. In enger Zusammenarbeit mit Dr. Hagen hat Henning Lühr stets die Aktivitäten der ViR-Nordwest vorangetrieben und unterstützt.

Mit Dr. Hagen bleibt die Kontinuität in der ViR-Nordwest auch künftig gewährleistet. Als Vorsitzender der Steuerungsgruppe steht Dr. Hagen jedoch nicht mehr zur Verfügung. Zwar gehört die ViR-Nordwest auch weiterhin zu seinem Verantwortungsbereich, aber durch die neuen und weitreichenden Aufgaben als Staatsrat ist eine Mitarbeit in der bisherigen Intensität nicht mehr möglich. Dr. Hagen wird auch in seiner neuen Funktion der ViR-Nordwest eng verbunden bleiben und das Netzwerk unterstützen. Seine Nachfolgerin im Lenkungsgremium der ViR-Nordwest ist Daniela Berger (s.u. Foto), Leiterin des Referats 42 – Digitalisierungsbüro beim Senator für Finanzen in Bremen. Sie wird künftig der Steuerungsgruppe als Sprecherin vorstehen und die regelmäßigen Sitzungen leiten. Daniela Berger gehört der ViR-Nordwest seit der Gründung an und hat sich als Mitglied der Steuerungsgruppe immer für die Belange des Netzwerks eingesetzt. Sie ist in der bundesweiten IT-Szene bestens vernetzt und verantwortet in ihrem Referat den Geschäftsbetrieb der ViR-Nordwest.

Wechsel an der Spitze der ViR-Nordwest

9-Punkte-Plan und Servicestandards für die digitalisierte Verwaltung

(16.07.2020) Der Bundes-CIO und Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI) Dr. Markus Richter hat neun Schwerpunkte benannt, die die Digitalisierung in Deutschland beschleunigen sollen. Die zum Teil zwar nicht neuen Aspekte gliedern sich in die drei zentralen Säulen der Digitalisierung des BMI:

  • Digitale Gesellschaft
  • Digitale Verwaltung
  • Cyber- und Informationssicherheit

Wesentliche Ziele des 9-Punkte-Papaiers sind die Beschleunigung der Verwaltungsdigitalisierung und die Einführung von digitalen Dienstleistungen für Bürger/innen und die Wirtschaft. Damit soll die Akzeptanz des Onlineausweises erhöht, digitale Leistungen schneller verfügbar sowie die Kommunikation mit den Behörden zugänglicher werden. Weitere Informationen und den 9-Punkte-Plan findet man unter 9-Punkte-Strategie zum OZG.
Bereits Ende Juni hat das hatte das BMI einen Servicestandard für die digitalisierte Verwaltung im Rahmen der OZG-Umsetzung veröffentlicht. Die Empfehlungen sollen Bund, Länder und Kommunen bei der Entwicklung digitaler Verwaltungsangebote unterstützen. Informationen dazu unter Servicestandard OZG.

Krisenkommunikation in Corona-Zeiten

Tageszeitung berichtet über ViR-Nordwest-Mitglieder

(06.05.2020) Ein aktueller Beitrag in der Wümme-Zeitung/Weser-Kurier stellt die Krisenkommunikation der Landkreise Cuxhaven und Osterholz- beide Mitglieder in der Virtuellen Region Nordwest - gegenüber. Aufgrund der Corona-Vorgaben des Bundes und der Landesregierungen sind die Landkreise nicht nur ausführende Organe, sondern sie tragen auch die Verantwortung für die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen. Neben diesem großen Aufgaben-Feld zum Schutz der Bevölkerung obliegt den Landkreisen auch die Krisen-Kommunikation und -Information, die in den letzten Monaten in Einzelfällen bundesweit immer wieder Anlass zu Kritik gibt. Die Landkreise Cuxhaven und Osterholz kommunizieren offensiv, aber mit unterschiedlichen Herangehensweisen, wenn es darum geht, die Bürger/innen zu informieren und als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung zu stehen. Der Beitrag stellt grob das Vorgehen und die Unterschiede dar. Den vollständigen Artikel finden Sie unter diesem Link: Beitrag Wümme-Zeitung 06.05.20

Einschränkungen durch Corona

Die Netzwerkarbeit läuft weiter

(27.03.2020) Die aktuelle Entwicklung in Sachen „Corona“ hat auch auf die Arbeit der Virtuellen Region Nordwest erhebliche Auswirkungen. Die Geschäftsstelle der ViR-Nordwest ist besetzt und steht als Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Alle geplanten Veranstaltungen werden zunächst unbefristet verschoben.
Da zurzeit nicht absehbar ist, wann ein (wenn auch möglicherweise nur eingeschränkter) „Normal-Betrieb“ wieder gewährleistet ist, sind terminliche Planungen verlässlich nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass wir konzeptionelle Planungen und Vorbereitungen für die in diesem Jahr vorgesehenen Veranstaltungen einstellen. Wir sehen uns in der Lage,kurz- und mittelfristig Veranstaltungen zu realisieren, wenn dafür eine wirkliche Perspektive erkennbar ist. Bis dahin können und wollen wir - unserem Namen entsprechend – die Netzwerkarbeit virtuell aufrechterhalten und ausbauen.

Der Informations- und Erfahrungsaustausch muss trotz Corona nicht völlig entfallen muss. Sollten Sie Fragen oder Wünsche zu Themen haben, so richten Sie diese per Mail an die Geschäftsstelle.

Wir wünschen Ihnen allen, dass Sie gesund und unbeschadet durch diese Zeit kommen.

Bremer Gespräche zur Digitalen Staatskunst

Kolloquium am 24. und 25. Februar 2020 in Bremen

(06.02.2020) Nach den spannenden Diskussionen im ersten Kolloquium „Brauchen wir eine neue Staatskunst?“ im letzten Jahr findet die Veranstaltung in diesem Jahr ihre Fortsetzung. Das Format des staatstheoretischen, politik- und rechtswissenschaftlichen Kolloquiums in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern/innen bietet dazu den Unterbau für den inhaltlichen Diskurs. Entsprechend lautet der künftige Titel: „Bremer Gespräche zur Digitalen Staatskunst“.
Ausgehend von der politischen Grundaussage zum sich veränderten Staatswesen in Zeiten der Digitalisierung, wird das bevorstehende Kolloquium unter der Leitidee „Synergia Politeia“ die Arbeitsschwerpunkte auf die Digitalisierungsentwicklung und die „Digitale Daseinsvorsorge“ legen.
Neben der Daseinsvorsorge steht auch die Aufgabenorientierung der öffentlichen Dienstleistungserbringung, die einen differenzierteren Ansatz zur Digitalisierung erfordert, auf dem Programm. Es geht nicht nur um den Kern einer digitalen Leistungsverwaltung, sondern um alle Angebote und Leistungen von Kommunen selbst, von Einrichtungen der Zivilgesellschaft und von öffentlichen und privaten Unternehmen und um die Infrastrukturleistungen an sich!
Das umfangreiche Programm der zweitägigen Veranstaltung bietet einen breiten Raum für grundlegende Diskussionen und thematisiert verschiedene Aspekte einer mehr und mehr digitalisierten Gesellschaft. Alle Informationen zur Veranstaltung, das Programm sowie die Möglichkeit zu Anmeldung finden Sie unter Digitale Daseinsvorsorge - Bremer Gespräche zur Digitalen Staatskunst.

.

Die OZG-Umsetzung im Fokus

Nachbericht Plenum 2019

(11.12.2019) Über 100 Anmeldungen verzeichnete das diesjährige Plenum der Virtuellen Region Nordwest am 5. Dezember 2019 in Oldenburg. Das große Interesse konnte ganz sicher auch dem Thema zugeschrieben werden. Denn hinter dem etwas flapsigen Titel „Das OZG landet in der ViR-Nordwest“ verbarg sich nicht weniger als die kommunale Digitalisierung im Sinne des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Bis zum Jahr 2022 sollen alle Verwaltungen von Bund, Ländern und die Kommunen ihre Leistungen über Verwaltungsportale digital anbieten und in einem Portalverbund verknüpfen. Ein Vorhaben, das nicht nur zusehends – gerade im kommunalen Umfeld – „Bauchschmerzen“ bereitet, sondern was auch, bezogen auf den Zeitplan, bei der Umsetzung in weite Ferne rücken könnte.
Was die OZG-Umsetzung bedeutet und wie die Arbeit auf den Ebenen von Bund und Ländern – konzentriert auf den IT-Planungsrat – aktuell voranschreitet, machte die designierte Präsidentin der inzwischen installierten Föderalen IT-Kooperation (FITKO) in Frankfurt, Dr. Annette Schmidt, deutlich. Die OZG-Themenfeder arbeiten intensiv, Digitalisierungslabore liefern wichtige Erfahrungen und insbesondere die Kommunen als wesentliche Umsetzer des OZG rücken stärker in den Fokus. Die damit verbundenen Herausforderungen wurden beim Plenum 2019 deutlich.
Dr. Martin Hagen, Abteilungsleiter Zentrales IT-Management, Digitalisierung öffentlicher Dienste beim Senator für Finanzen in Bremen und gleichzeitig Takt- und Impulsgeber der Virtuellen Region Nordwest berichtete u.a. am Beispiel des Bremer Projekts ELFE (Einfach Leistungen für Eltern) über die Widrigkeiten bei der OZG-Umsetzung insbesondere bei notwendigen Gesetzesänderungen.
Die Berichte aus den OZG-Themenfeldern und Praxislaboren in den Bereichen „Gesundheit“, „Querschnittsleistungen“ und „Bildung“ sorgten für notwendige Transparenz und zeigten, an was derzeit intensiv gearbeitet wird. Ein weiterer Praxisbericht aus dem Kur- und Tourismus-Management am Beispiel des Amtes Eiderstedt sowie die Umsetzung des Bürgerportals „Open Kreishaus“ beim Landkreis Osnabrück schlossen den Praxisteil des Plenums ab.
Dass das Thema „OZG-Umsetzung“ mittel- bis langfristig alle Verwaltungen beschäftigen wird, steht außer Frage. Dabei ist die Kommunikation zwischen allen Beteiligten ausbaufähig, um wichtige Informationen für die Realisierung bereitzustellen. Das Plenum konnte dazu einen Beitrag leisten.

(Fotos: Kai de Barse, Michael Klöker)

Plenum 2019: Das OZG „landet“ in der ViR-Nordwest

Programm und Anmeldung

(16.10.2019) Bis zum Jahr 2022 sollen alle Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale digital anbieten. Gleichzeitig sollen alle Portale in einem Verbund verknüpft werden (Portalverbund). Besonders für die Kommunen bedeuten diese Anforderungen – basierend auf dem Onlinezugangsgesetz (OZG) – eine große Herausforderung. Auch wenn das Jahr 2022 noch weit entfernt scheint, müssen die Bereitstellung der Online-Leistungen und der Portalverbund entsprechend vorbereitet werden.
Um über die laufenden Vorbereitungen zu berichten und Handlungsempfehlungen für die Kommunen bereitzustellen, thematisiert das diesjährige Plenum der Virtuellen Region Nordwest (ViR-Nordwest) die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen im Sinne des Onlinezugangsgesetz (OZG). Unter dem Titel: Das OZG „landet“ in der ViR-Nordwest – Kommunale Digitalisierung im Sinne des Onlinezugangsgesetzes (OZG)“ werden am 5. Dezember 2019 im Kulturzentrum PFL in Oldenburg aktuelle Fragestellungen für die Umsetzung des OZG auf kommunaler Ebene behandelt und Handlungsoptionen diskutiert.

Das den Einladungsflyer mit dem Programm können Sie hier (pdf, 681.3 KB) herunterladen.

Für die Anmeldung zum Plenum nutzen Sie bitte die Anmeldemaske hier.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Geschäftsstelle der ViR-Nordwest
per E-Mail (vir-nordwest@public-transfer.com) oder telefonisch unter (0 47 92) 95 52 78 zur Verfügung.

Zweite Studienreise der ViR-Nordwest nach Salzburg

Thema "Digitalisierung" aus unterschiedlichen Blickwinkeln

Teilnehmer/innen der Studienreise nach Salzburg

(10.10.2019) Mitte September reiste eine Delegation (17 Teilnehmer/innen) der Virtuellen Region Nordwest nach Salzburg, um sich über den österreichischen Weg in die Digitalisierung und über die Umsetzung von E-Government zu informieren. Um das Fazit vorweg zu nehmen: Unsere österreichischen Nachbarn sind ganz unterschiedlich weit in Sachen digitaler Verwaltung und mit den deutschen Aktivitäten durchaus vergleichbar. Aufgrund des ähnlichen Staatsaufbaus zeigen sich auch Gemeinsamkeiten in der Zusammenarbeit von Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung. Darüber hinaus treten die österreichischen Kommunen aber auch sehr eigenständig und selbstbewusst auf, was gerade in Salzburg deutlich wurde.

Das dreitägige Programm fokussierte das Thema "Digitalisierung" aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. In Präsentationen wurde das Salzburger Vorgehen mit den Themen „Wissen und Innovation: Die Wissensstadt Salzburg“ und „Smart City Salzburg“ deutlich. Die gute Zusammenarbeit von Stadt und Land Salzburg war ein weiteres Thema. Außerdem wurden in Präsentationen die Open Commons Region Linz und die Bundes-Initiative Digitales Österreich vorgestellt. Interessant und Inspirierend zugleich waren die Besuche in der Stadt:Bibliothek und in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Neben dem inhaltlichen Input kam auch das Netzwerken mit den österreichischen Kollegen/innen und innerhalb der Delegation nicht zu kurz. Künftige Zusammenarbeit nicht ausgeschlossen – so ein weiteres Fazit der Österreich-Reise.

Plenum 2019: Das OZG „landet“ in der ViR-Nordwest

Kommunale Digitalisierung im Sinne des Onlinezugangsgesetzes (OZG)

Hinweis auf das Plenum mit Ort und Datum

(16.09.2019) Das Plenum der virtuellen Region Nordwest (ViR-Nordwest) ist in diesem Jahr zu Gast bei der Stadt Oldenburg i. O. und steht ganz im Zeichen der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen im Sinne des Onlinezugangsgesetz (OZG). Unter dem Titel: Das OZG „landet“ in der ViR-Nordwest“ geht es am 5. Dezember 2019 im Kulturzentrum PFL in Oldenburg darum, aktuelle und wichtige Informationen für die Umsetzung des OZG auf kommunaler Ebene zu liefern und Handlungsoptionen zu diskutieren.

Zum Einstieg ins Vortragsprogramm wird die Leiterin des Aufbaustabes der Föderalen IT-Kooperation (FITKO), Dr. Annette Schmidt, über den Stand der bundesweiten Digitalisierungsaktivitäten und die Funktion der FITKO berichten. Ziel der vom IT-Planungsrat initiierten und im Aufbau befindlichen Organisationseinheit ist die Unterstützung der Zusammenarbeit auf föderaler Ebene. Dazu soll die FITKO Strategien für die OZG-Umsetzung entwickeln und die bundesweite Bereitstellung entsprechender IT-Lösungen fördern.

Als Referenten des Plenums werden außerdem in diesem Jahr der Vorsitzende des IT-Planungsrates und Bremer Finanz-Staatsrat, Henning Lühr, und der Innen-Staatssekretär und CIO des Landes Niedersachsen, Stephan Manke, über Vorhaben und Entwicklungen in ihren Verantwortungsfeldern berichten. Weitere Programminhalte sind Sachstandsberichte aus den deutschen Digitalisierungslaboren im Rahmen der OZG-Umsetzung. Dazu sollen Projekte und Vorhaben in verschiedenen Themenfeldern vorgestellt werden. Gleichzeitig wird das Plenum der ViR-Nordwest auch wieder eine Plattform für den kommunalen Informations- und Erfahrungsaustausch bieten.

Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Die Anmeldung zum Plenum ist ab Anfang Oktober unter www.vir-nordwest.de möglich. Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Geschäftsstelle der ViR-Nordwest (per E-Mail: vir-nordwest@public-transfer.com, Tel.: (0 47 92) 95 52 78).

.

Digitale Woche Osnabrück 2019

Vom 24. bis 28. Juni 2019 rund 20 Events

(03.06.2019) Die Digitale Woche Osnabrück findet 2019 zum ersten Mal statt. Vom 24. bis 28. Juni werden Veranstaltungen rund um Digitalisierung, Gesundheit, Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Arbeitswelt im Wandel und Social Media vorgestellt. Initiatoren der Digitalen Woche Osnabrück sind die Stadt Osnabrück und Stadtwerke Osnabrück. Unternehmen, Institutionen, Start-ups und kreative Köpfe haben noch bis Ende April die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Veranstaltungsangebot an der Digitalen Woche zu beteiligen.
Rund 20 Veranstaltungen sind bereits geplant. So findet unter anderem ein von der SWO Netz organisierter zweitägiger Hackathon („OSNAHACK“) statt, bei dem 50 Teilnehmende aller Altersklassen eingeladen sind, Prototypen zu einzelnen Themen zu entwickeln. Die besten Ergebnisse werden durch eine Fachjury ausgezeichnet. Mehr Informationen zum Hackathon gibt es im Laufe der kommenden Woche unter www.osnahack.de.
Weitere Workshops, Vorträge und Treffen drehen sich um Themen wie Industrie 4.0, Bildung 4.0 oder den richtigen Umgang mit Smartphone und Tablet. Zentraler Veranstaltungsort ist das neue Lern- und Kompetenzzentrum in der Vitischanze. Die Angebote der Kooperationspartner können in den Räumlichkeiten des Anbieters stattfinden. Die Digitale Woche ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Alle Informationen zur Digitalen Woche Osnabrück finden Sie hier.

„Kickoff – ELFE-Readiness in der ViR-Nordwest“

Auftaktveranstaltung fand in Delmenhorst statt

ELFE-Workshop in Delmenhorst
ELFE-Workshop in Delmenhorst

(08.05.2019) Am 7. Mai 2019 fand in Delmenhorst die Auftaktveranstaltung des Projekts „Einfach Leistungen für Eltern – ELFE in der ViR-Nordwest“ statt. Die Projekt-Partner-Kommunen Delmenhorst, Hatten, Oldenburg, Bremerhaven bringen mit Bremen die Initiative zur Vereinfachung der Leistungen Geburtsurkunde, Kindergeld und Elterngeld in die Fläche im Nordwesten - gefördert von der Metropolregion Nordwest.
Die Teilnehmer/innen der Auftaktveranstaltung kamen sowohl aus den Fachbereichen als auch aus den Bereichen Personal, Orga und IT. Der Workshop informierte zunächst über die komplexen Abläufe und Prozesse. Vorgestellt wurde auch die bereits entwickelte App zur Eingabe der notwendigen Daten. Auch wenn ELFE nicht alle Sachverhalte und Fallkonstellationen abdecken kann, so lässt sich durch ein vereinfachtes Verfahren der Aufwand sowohl bei den Nutzern/innen als auch bei den beteiligten Verwaltungen deutlich verringern. Auch die entwickelte App wird mit agilen Methoden realisiert und stetig optimiert.
Die Projekt-Partner gehen nun in die operative Arbeit. Am Auftakt-Workshop nahmen auch weitere interessierte Mitglieder der ViR-Nordwest teil.

Digitalisierung der kommunalen Arbeit – Aus-, Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten

Netzwerk-Treffen 2/2019

(23.04.2019) E-Government und die Digitalisierung stellen kommunale Verwaltungen vor große Herausforderungen. Eine wesentliche Grundlage für den Übergang von der analogen zur digitalen Verwaltung sind gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Netzwerktreffen „Digitalisierung der kommunalen Arbeit – Aus-, Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten“ am 21. Mai 2019 in der Bremer IT-Garage thematisiert diesen Bedarf. Der interaktive Workshop für die Mitglieder der ViR-Nordwest bietet neue, interessante Einblicke zu kommunalen Aus-, Fort- und Weiterbildungsthemen und -Konzepten rund um das Thema „Digitalisierung der kommunalen Arbeit“.
Nach der Begrüßung beleuchtet Prof. Dr. Daiser zur Einstimmung auf den anschließenden Workshop die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung aus einer Innovationsperspektive. Auf dieser Grundlage leitet er konkrete Schlussfolgerungen für die kommunale Organisations- und Personalentwicklung ab. Die Durchführung des Workshops erfolgt im Rahmen teilgeführter Workshoprunden, in denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessanten Fragen
der Organisations- und Personalentwicklung widmen: Welche neuen Rollen werden künftig auf kommunaler Ebene benötigt, um die digitale Transformation zu meistern und um digital arbeitsfähig zu sein? Welche Kompetenzen sind hierfür erforderlich? Welche neuen Schulungsformen und -inhalte können die Kommunen auf diesem Weg unterstützen?
Kernziel des Workshops ist die Ermittlung relevanter Aus-, Fort- und Weiterbildungsbedarfe, -themen und -konzepte auf der kommunalen Ebene. Mit erfolgreicher Zusammenführung der erarbeiteten Erkenntnisse können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Tag beim Netzwerken und Erfahrungsaustausch ausklingen lassen.
Die Anmeldung Netzwerk-Treffen erfolgt über die Geschäftsstelle.

IT-Garage bei der Senatorin für Finanzen eröffnet

Digitale „Schaltzentrale“ der Bremer Verwaltung in neuen Räumen

Foto: Pressereferat, Die Senatorin für Finanzen

(29.03.2019) Kürzlich hat Bremen die „IT-Garage“ als digitale „Schaltzentrale“ der Bremer Verwaltung in den neuen Räumlichkeiten am Richtweg 19 eröffnet. Das bei der Senatorin für Finanzen in der Abteilung 4 „Zentrales IT -
Management, Digitalisierung öffentlicher Dienste“ eingerichtete Digitalisierungsbüro wird künftig von hier aus die bremischen Digitalisierungsprojekte im Bereich der öffentlichen Verwaltung initiieren und lenken.
Die hellen, offenen Räume im Erdgeschoss gleich neben dem Bremer Musical-Theater sind ideal geeignet, einen Ort
der Begegnung und des Erfahrungsaustauschs in Sachen Digitalisierung entstehen zu lassen. Das Konzept bietet Raum zur mobilen und flexiblen Gestaltung der Arbeitsplätze, Rückzugsmöglichkeiten für die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen, aber auch großzügige Aktionsflächen und Kommunikationszonen. Beste Voraussetzungen, um vor dem Hintergrund der ebenfalls anstehenden Beschäftigung mit Arbeit 4.0 neue, zeitgemäße Formen und Spielregeln der Zusammenarbeit einer agilen Verwaltung im digitalen Wandel zu entwickeln und zu erproben.
Finanzsenatorin Karoline Linnert sagte bei der Eröffnung vor circa 100 IT-Interessierten: „Hier gibt es Raum für ein neues offenes und kreatives Zusammenarbeiten. Diese Räume bieten die Chance, dass wir bei der Digitalisierung das Gesamtprojekt noch besser im Blick behalten und ein gemeinsames Arbeitsergebnis erzielen. Ich freue mich sehr über dieses Experiment und wünsche uns allen, dass es gelingt.“ Der für Bremens Digitalisierung zuständige Abteilungsleiter, Dr. Martin Hagen, betonte: „Wir wollen den Geist des Silicon Valley nach Bremen holen, angetrieben von dem Optimismus, dass man die Dinge ändern und besser machen kann. Dabei wollen wir vom Nutzen für die Bürger/innen her denken. Wir fragen uns, wie wir unser Bundesland besser machen können.“
Zunächst werden sechs Mitarbeiter/innen gemeinsam mit der Leiterin Daniela Berger in der IT-Garage arbeiten. Geplant ist, dass bis zu 20 Digitalisierungs-Spezialisten/innen der öffentlichen Verwaltung dort ihren Arbeitsplatz haben werden.

Netzwerk-Treffen zum Ersetzenden Scannen

Gastgeber: Gemeinde Weyhe - Großes Interesse der Mitglieder

(28.02.2019) „Ersetzendes Scannen - Aktueller Stand, Rechtsprechung, Erfahrungen“ lautete das Thema des ersten Netzwerk-Treffens der ViR-Nordwest am 28. Februar 2019 im Rathaus der Gemeinde Weyhe. Rund 60 Teilnehmer/innen konnte Ina Pundsack-Bleith, Erste Gemeinderätin der Gemeinde Weyhe, zum Informations- und Erfahrungsaustausch im Ratssaal der Gemeinde begrüßen. Das große Interesse am Thema wurde durch die hohe Teilnehmer/innenzahl einmal mehr deutlich. Seit langer Zeit gibt es das Postulat des „papierlosen Büros“. Die Umsetzung dieser Forderung blieb bisher hinter den Erwartungen zurück, auch weil ein vollständiger Verzicht auf Papier-Dokumente eher unrealistisch scheint, wie auch Frau Pundsack-Bleith in ihrer Begrüßung anmerkte. Im Rahmen der Digitalisierung, aber vor allem auch, um Aufwand und Kosten zu verringern, beschäftigen sich Verwaltungen inzwischen intensiver mit der Einführung von digitalen Akten und der Verringerung von Medienbrüchen bei den Verwaltungsprozessen. Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass Dokumente und Post-Eingänge digital verfügbar sind. Doch um auf Papierakten und -archive durch ersetzendes Scannen endgültig verzichten zu können, gilt es, einige Hürden zu überwinden. Das machten alle Referenten/innen in ihren Präsentationen deutlich. Die Teilnehmer/innen erhielten in komprimierter Form wichtige Informationen und konnten während des Treffens zahlreiche Fragen klären und einzelne Themen diskutieren.
Nachfolgend die Themen und Referenten/innen der Präsentationen des Netzwerk-Treffens 1/2019:
Einführung in das Thema: Status quo und bundesweite Erfahrungen
Volker Rombach, Südwestfalen-IT
Juristische Einordnung – aktuelle Rechtsprechung zum ersetzenden Scannen
Stefan Jacobs/Julia Rahmöller, Senator für Justiz Bremen
Verfahrensbeschreibung (Richtlinie) für das ersetzende Scannen
Uwe Böye, Stadt Bremerhaven
Theoretische Überlegungen zum ersetzenden Scannen der Stadt Oldenburg vor dem Hintergrund
der TR-Resiscan

Niklas Wulff/Marieke Will, Stadt Oldenburg
Der Handlungsleitfaden zum ersetzenden Scannen – ein Baustein im Werkzeugkoffer der
Kompetenzstelle Dokumentenmanagement

Stefanie Oppermann, Senatorin für Finanzen Bremen
Vorgehen zur Umsetzung des nach der TR-Resiscan ausgerichteten Verfahrens – Erfahrungen und
Lerneffekte aus dem Alltag der ersten 3 Jahre

Hauke Hartmann, Stadt Osnabrück
Für ViR-Nordwest-Mitglieder stehen die Präsentationen im Mitglieder-Bereich zur Verfügung.

"Starthilfe E-Rechnung"

Informationsquellen für die Verwaltungspraxis zur Umsetzung der EU-Richtlinie

Titelbild Starthilfe E-Rechnung

(05.11.2018) Die Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen verpflichtet alle öffentlichen Auftraggeber, Rechnungen in elektronischer Form anzunehmen. Die Umsetzung der EU-Richtlinie ist aber nicht nur eine Verpflichtung, sondern bietet Verwaltungen auch die Chance eine vollständige elektronische, workflowbasierte Rechnungsbearbeitung einzuführen.
Da sich mit der Umsetzung der EU-Richtlinie zahlreiche Fragen ergeben, hat sich in der ViR-Nordwest eine Projektgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Mitglieds-Kommunen sowie den Ländern Niedersachsen und Bremen zusammengefunden, um gemeinsam Erkenntnisse und Erfahrungen zur Einführung der E-Rechnung auszutauschen.
Da inzwischen verschiedene Handlungsleitfäden zur Einführung der E-Rechnungen veröffentlicht wurden, hat sich die Projektgruppe mit der Zusammenstellung verschiedener Quellen zur Einführung der E-Rechnung befasst. Die „Starthilfe E-Rechnung“ bietet eine erste Orientierung in der Vielzahl von Informationsquellen. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern spiegelt vielmehr den Kenntnisstand zu den als wichtig eingestuften Informationsquellen der Projektgruppenmitglieder wieder.
Ergänzt wird diese Sammlung an Informationsquellen durch eine Tabelle, die die Rahmenbedingungen für die Einführung der E-Rechnung, den Einführungsstatus sowie Ansprechpartnerinnen und -partner aus den teilnehmenden Kommunen und Ländern benennt.
Die „Starthilfe E-Rechnung“ steht hier zum freien Download zur Verfügung.

Empfang von XRechnung mittels PEPPOL durch öffentliche Auftraggeber

Info-Veranstaltung am 27. November 2018 in Bremen

Titel PEPPOL

(01.11.2018) Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung zur Nutzung der europäischen Lösung „Pan-European Public Procurement OnLine“ (PEPPOL) für die nationale und grenzüberschreitende Übermittlung von elektronischen Rechnungen laden am 27. November 2018 der Deutsche Landkreistag, die Koordinierungsstelle für IT-Standards (PEPPOL National Authority Deutschland), das Niedersächsische Ministerium des Innern, die Freie Hansestadt Bremen und die Virtuelle Region Nordwest ein.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Landes- und Kommunalverwaltungen, die mehr über PEPPOL im Kontext der E-Rechnung, dessen Funktionsweise und existierende Umsetzungspläne im Nordwesten Deutschlands erfahren möchten.

Alle Informationen und das Programm der Veranstaltung finden Sie hier (pdf, 175.2 KB).