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Willkommen in der Virtuellen Region Nordwest

Die Virtuelle Region Nordwest (ViR-Nordwest) ist ein interkommunaler Zusammenschluss in Niedersachsen und Bremen.

Über 60 Kommunen (Landkreise, Gemeinden und Städte) arbeiten seit 2005 in einem Netzwerk zusammen, um E-Government Kooperationen miteinander zu entwickeln und zu fördern.

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Aktuelle Nachrichten:

Rückblick Plenum 2017

Aktuelle Themen der Digitalisierung im Fokus

(06.11.2017) Unter dem Titelthema „Verwaltung 4.0 – Aufbruch in eine bessere Welt?“ fand am 25. und 26. Oktober 2017 das diesjährige Plenum der Virtuellen Region Nordwest (ViR-Nordwest) in der Seestadt Bremerhaven statt. Rund 100 Teilnehmer/innen von Kommunen und IT-Dienstleistern informierten sich über die Themen „E-Rechnung“, „E-Akte“ und „Digitalisierungsprogramm“. Eine interessanten Einstieg in das zweitägige Plenum lieferten Daniel Becker und Ralf Franz von der bremenports GmbH & Co. KG. In seinem Impulsvortrag präsentierte Becker, mit welcher Strategie die Hafen- und Logistik-Gesellschaft die Digitalisierung umsetzt, um im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen die Infrastruktur der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven verwalten zu können. Welche Aufgaben in der Hand von bremenports liegen, zeigte auch die anschließende Bus-Tour durch die Bremerhavener Hafenanlagen, die u. a. Dreh- und Angelpunkt für den Schiff-Fracht-Verkehr mit den Vereinigten Staaten sind. Das Netzwerken stand dann bei der Abend-Veranstaltung in der Kult-Location „Die letzte Kneipe vor New York“ im Mittelpunkt.

Am zweiten Tag ging es zunächst um das Thema E-Rechnung. Torsten Brummer von der Stadt Oldenburg und Dr. Jan Thiele von der Freien Hansestadt Bremen präsentierten Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Umsetzung der E-Rechnung in einer Kommune und über die Notwendigkeiten einer Standardisierung unter dem Stichwort „XRechnung“. Über den Fortgang der Umsetzung in Niedersachsen von Seiten der Landesregierung informierte anschließend Dr. Martin Hube (Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport). Alle drei Referenten sind auch Mitglieder der „Projekt-Gruppe E-Rechnung“ der ViR-Nordwest, die sich regelmäßig austauscht.

Im zweiten Themenblock des Plenums stand die E-Akte im Fokus. Einen Projektbericht zur Digitalisierung der allgemeinen Schriftgutverwaltung lieferten Uwe Böye und Oliver Abel von der Stadt Bremerhaven. Ebenfalls praxisnah berichtete Stefanie Oppermann (Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen) über die Bremer Erfahrungen im Umsetzungsprozess „E-Akte“ und zeigte auch auf, welche „Fallstricke“ Verwaltungen bei der Einführung der E-Akte vermeiden sollten. Ergänzt wurde der Themenblock von der Darstellung der Organisation von Scan-Prozessen für den Posteingang bei der Stadt Osnabrück, den Hauke Hartmann informativ und unterhaltsam den Teilnehmern/innen nahe brachte.

Im letzten Themenblock "Digitalisierungsprogramm“ wurde bundesweite Entwicklung in Sachen E-Government und Digitalisierung beleuchtet. Jörg Bräutigam vom Bundesministerium des Innern erläuterte die Realisierung des Portalverbundes und Aufbau der Authentifizierung für Bürger und Unternehmen. Dass dieses Thema noch in den Anfängen steckt und vor allem im kommunalen Umfeld sehr kritisch gesehen wird, wurde schnell deutlich. Ob und wie ein Portalverbund möglich ist, hängt auch stark von einer gemeinsamen Vorgehensweise und der Konsensfähigkeit von Bund, Ländern und den Kommunen ab. Das wurde auch im Vortrag von Dr. Martin Hagen von der Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen deutlich. Einen vorbildlichen Weg ist nach Meinung von Dr. Hagen Dänemark gegangen. Die Skandinavier haben für den gesamten öffentlichen Sektor einen Portalzugang für Bürger und ein Portal für Unternehmen. Lediglich für das Gesundheitswesen wurde ein drittes Portal eingerichtet. Auf der Basis seiner aktuellen Erfahrungen im Projekt „E-Geburt“ erläuterte Dr. Hagen, dass die Verwaltung in Deutschland viel stärker auf den Bedarf der Bürger und Unternehmen eingehen muss, um die einen Nutzen und Mehrwert für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung zu erzielen

Im letzten Vortrag des Tages informierte Renate Mitterhuber, Leiterin der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates über die Arbeit des föderalen Gremiums und die Auswirkungen des Online-Zugangsgesetzes. Allein schon einen Konsens zwischen Bund und Ländern zu finden, ist auch für den IT-Planungsrat ein schwieriges Ziel, aber auch elementare Voraussetzung für E-Government und die Digitalisierung der Verwaltung.

Die Abschlussdiskussion unter der Fragestellung „Welcher Weg führt in eine bessere Welt?“ konnte dann auch nur bedingt Antworten liefern. Die Ausgangslage ist klar, was jetzt kommen muss, sind der Wille und die Initiative zur Gestaltung einer virtuellen Verwaltung. Alle Teilnehmer/innen waren sich einig, dass die Verwaltung vor großen Herausforderungen, aber auch Chancen steht.

Die Präsentationen der Veranstaltung stehen im Mitglieder-Bereich der ViR-Nordwest zum Download zur Verfügung.

Plenum 2017 Bilder

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Deutscher Landkreistag: Handreichung zur Einführung der E-Akte

Deutscher Landkreistag: Handreichung zur Einführung der E-Akte in der Kreisverwaltung

(17.08.2017) Der Deutsche Landkreistag hat eine Handreichung zur Einführung der E-Akte in der Kreisverwaltung veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung gibt die Broschüre konkrete Hinweise. Dabei werden auch Fragestellungen des ersetzenden Scannens von Dokumenten, der Archivierung sowie der Authentifizierung angesprochen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei der Planung, Einrichtung und Umsetzung entsprechender Dokumentenmanagementsysteme und elektronischer Akten. Die Handreichung greift dabei gute Praxiserfahrungen auf und gibt sinnvolle Hinweise von Praktikern für Praktiker – nicht nur in Kreisverwaltungen.

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Neuer Leitfaden "IT-Personal für die öffentliche Verwaltung gewinnen, binden und entwickeln"

(20.07.2017) Im Rahmen der Digitalisierung besteht bei der Suche nach IT-Personal ein unmittelbarer Wettbewerb mit der Privatwirtschaft. Offene Stellen im öffentlichen Sektor können häufig nur schwer oder gar nicht besetzt werden. Gefragt sind Handlungsmöglichkeiten, die zum Teil bereits zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Unterstützung und Hilfestellung kann der kürzlich erschienene Leitfaden "IT-Personal für die öffentliche Verwaltung gewinnen, binden und entwickeln" des IT-Planungsrates bieten. Er zeigt, wie Verwaltungen Leitungsvorlagen erarbeiten oder Maßnahmen konzipieren, umsetzen oder begleiten können. Der Leitfaden bietet auch Praxisbeispielen aus der öffentlichen Verwaltung, die zur Übernahme und Weiterentwicklung anregen sollen. Weitere Informationen und den Leitfaden als Download

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Freie Hansestadt Bremen: Handlungshilfe zum Schriftverkehr der Verwaltung

Handlungshilfe „Wie geht Schriftverkehr in der bremischen Verwaltung?“

(10.07.2017) Briefe und E-Mails sind die Visitenkarten der Verwaltung und Grundlage für eine funktionierende Kommunikation. Patricia Grashoff und Marion Hermann von der Verwaltungsschule der Freien Hansestadt Bremen haben eine Handlungshilfe mit dem Titel „Wie geht Schriftverkehr in der bremischen Verwaltung?“ erstellt. Das lesenswerte Handbuch gibt Hilfestellung und Orientierung beim Verfassen von internem und externem Schriftverkehr. Zu bestellen ist die Veröffentlichung unter office@verwaltungsschule.bremen.de

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Stadt Oldenburg: Modellkommune für Open Government

Oldenburger Rathaus (Quelle: Stadt Oldenburg)
Oldenburger Rathaus (Quelle: Stadt Oldenburg)

(23.05.2017) Zu Beginn dieses Jahr hat das Bundesministerium des Innern gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden „Deutscher Städtetag“, „Deutscher Landkreistag“ und „Deutscher Städte- und Gemeindebund“ das Pilotprojekt „Modellkommune Open Government“ gestartet. Damit verbunden war ein Aufruf an deutsche Kommunen, sich mit Aktivitäten im Bereich Open Government als mögliche Modellkommunen des Projekts zu bewerben.

Kürzlich hat eine sechsköpfige Jury aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Zivilgesellschaft und des Bundesinnenministeriums die insgesamt 26 eingegangenen Bewerbungen gesichtet und neun Modellkommunen daraus benannt. Zu den ausgewählten Kommunen gehört die Stadt Oldenburg als Mitglied der ViR Nordwest. Außerdem wurden die Städte und Gemeinden Köln, Bonn, Moers, Oldenburg, Merzenich, Tengen, Brandis und die Landkreise Saalekreis und Marburg-Biedenkopf von der Jury ausgewäht.

Die ausgewählten Kommunen sollen exemplarisch aufzeigen wie Open Government auf kommunaler Ebene etabliert werden kann, Angebote von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden und Open Government-Aktivitäten innovativ für das Gemeinwesen und wirtschaftlich für die Kommunen sein können. Open Government soll zu einer neuen Verwaltungskultur beitragen, die durch Transparenz des Verwaltungshandeln, Beteiligung und Partizipation, Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und Nutzung moderner Informationstechnologie geprägt ist.

Die Modellkommunen werden für die Dauer von zwei Jahren bei der Konzeptentwicklung und der Umsetzung von Open-Government-Maßnahmen mit jeweils 50.000 Euro unterstützt. Da Open Government bisher eher eine untergeordnete Rolle spielt, soll das Pilotprojekt „Modellkommune Open Government“ vor allem auch eine Art Initial-Charakter für andere Kommunen entwickeln.

Weitere Informationen über den Projektverlauf werden dann unter www.verwaltung-innovativ.de veröffentlicht.

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Mehr Informationen zum Netzwerk ViR-Nordwest finden Sie unter dem Menüpunkt Philosophie.
Ein Liste der teilnehmenden Kommunen finden Sie im Netzwerkmitglieder Menüpunkt Netzwerkmitglieder.
Unsere Ziele:

  • Einheitliche (kompatible) technische Standards für eine regionale Vernetzung von E-Government Anwendungen.
  • Vermeidung mehrfach anfallender Entwicklungskosten.
  • Weitergabe von Know-how auf kurzen Wegen.
  • Gemeinsame Projektentwicklung.
  • Gegenseitige Beratung bei Projektrealisierungen.

Rathäuser und Kreishäuser in der ViR-Nordwest